ABLAUF UND TEILNAHMEBEDINGUNGEN

Das „InnoLab“ ist ein Experten-„Boost“ und wertvoller Ratgeber und Wegbereiter für erfolgreiche Innovationen und Unternehmenswachstum in der Region. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnahme am Wettbewerb setzt das Einverständnis mit den hier genannten Teilnahmebedingungen voraus.

Die Initiative wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Wer kann teilnehmen?

Das Unternehmen/Vorhaben muss in der Region Dortmund und westfälisches Ruhrgebiet umgesetzt werden oder es muss zumindest eine konkrete Ansiedlungsabsicht vorhanden sein. Ideen können z. B. forschungsbasierte Gründungsmodelle, geförderte Projekte oder Patente von Studierenden, Absolventinnen und Absolventen oder Mitarbeitern aus Hochschulen und Forschungsinstituten sein; oder Wachstumskonzepte bereits gegründeter Start-ups zu den Leitthemen des „InnoLab“. Auch wenden wir uns an Ideen aus etablierten Unternehmen, die ggf. ausgegründet werden sollen.

Ein bereits gegründetes Unternehmen darf in der Regel nicht älter als fünf Jahre sein und im laufenden und den letzten zwei Kalenderjahren vor Teilnahme zusammen keine „De-minimis Beihilfe“ in Höhe von mehr als 200.000 Euro erhalten haben. Maßgebend für die Teilnahme ist der Tag der Anmeldung bei Personengesellschaften bzw. der Eintrag in das Handelsregister o.Ä. bei Kapitalgesellschaften.

In Zweifelsfällen entscheiden die Projektpartner über die Zulassung einer Bewerbung.Bereits gegründete Unternehmen müssen bei einer Zusage der Jury eine entsprechende ?De-Minimis-Erklärung des Fördergebers abgegeben, die von der TU Dortmund bereitgestellt und von den Partnern geprüft wird. Bei Fragen zur „De-Minimis-Beihilfe“ wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner der Projektpartner.
In Zweifelsfällen entscheiden die Projektpartner über die Zulassung einer Bewerbung.

Wer steht dahinter?

Das "StartUP.InnoLab" ist ein Gemeinschaftsprojekt der Technischen Universität Dortmund (Verbundkoordination), der Wirtschaftsförderung Dortmund, der Hochschule Hamm-Lippstadt, der Fachhochschule Dortmund sowie des TechnologieZentrumDortmund. Zusätzlich werden die ausgewählten Teams von zahlreichen assoziierten Partnern begleitet (z. B. NRW.Bank, High-Tech-Gründerfonds).

Ablauf und Angebote („Boost-Bausteine“)

1. Die Bewerbung und Jury

Die Teilnehmenden erklären sich bereit, dass die personenbezogenen Daten von der Projektleitung gespeichert zum Zweck der Teilnahme von den Partnern verwendet werden, z. B. für Einladungen per Post, telefonisch oder E-Mail. Wenn die Bewerbung die Jury überzeugt, dann erfolgt eine Zusage. Für alle bereits gegründeten Unternehmen gilt die Zusage vorbehaltlich der Zusendung einer „De-minimis Erklärung“. Dazu wird die Projektkoordination mit den gegründeten Teams unmittelbar nach einer Zusage Kontakt aufnehmen.

Bis zu zwölf Teams werden pro Runde ausgewählt. Von 2018-2020 finden drei Runden statt. Die Auswahl erfolgt auf der Basis eines Juryvotums unter Vorsitz der TU Dortmund und einer Ermessensentscheidung der Jurymitglieder. Eine Teilnahme und Zusage kann nicht garantiert werden. Einen Rechtsanspruch darauf gibt es nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

2. Die Laborleitungen

Jedes Team bekommt eine sogenannte Laborleitung aus dem Kreise der Projektpartner zur Seite gestellt. Die Laborleitung ist Ansprechpartner für alle Fragen, die im Tagesgeschäft auftauchen. Die Laborleitung wird von den Projektpartnern direkt im Anschluss an die Jurysitzung und Teamauswahl festgelegt.

3. Das Mentoring

Die Mentorinnen und Mentoren stellen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihr Knowhow und ihre Erfahrung zur Verfügung. Sie können Kontakte herstellen, Ängste nehmen, Tipps geben. Im Rahmen des Projektes arbeiten die Mentorinnen und Mentoren ehrenamtlich.

Die Mentorensuche beginnt mit der Juryauswahl. Auf Grundlage des Bewerbungsbogens spricht die Wirtschaftsförderung Dortmund einen potenziellen Mentor/eine potenzielle Mentorin an. Sollten diese grundsätzlich Interesse haben, lädt die Wirtschaftsförderung zu einem Kennenlerntermin ein. Wenn möglich sollte daran auch die Laborleitung teilnehmen. Wenn es gut läuft, wird im Anschluss an diesen Termin die Zusammenarbeit vereinbart. Auf Wunsch können dazu weitere Vertraulichkeitserklärungen bzw. Haftungsregelungen zwischen Mentor und Team unterschrieben werden. Für die Auswahl eines passenden Mentors übernehmen die Projektpartner keine Gewähr.

Die Mentorensuche beginnt mit der Juryauswahl. Auf Grundlage des Bewerbungsbogens spricht die Wirtschaftsförderung Dortmund einen potenziellen Mentor/eine potenzielle Mentorin an. Sollten diese grundsätzlich Interesse haben, lädt die Wirtschaftsförderung zu einem Kennenlerntermin ein. Wenn möglich sollte daran auch die Laborleitung teilnehmen. Wenn es gut läuft, wird im Anschluss an diesen Termin die Zusammenarbeit vereinbart. Auf Wunsch können gegenseitig Vertraulichkeitserklärungen unterschrieben werden. Im weiteren Verlauf obliegt es dem jeweiligen Team, den Kontakt zum Mentor/zur Mentorin zu halten.

4. Die Innovations- und Geschäftsmodellakademie

Auf der Basis des Bewerbungsbogens der Teams stellen wir – unterstützt durch externe Referentinnen und Referenten – für die ausgewählten Teams ein umfang- und abwechslungsreiches Akademieprogramm zusammen. Die Seminare dienen auch dem Erfahrungsaustausch. Vor diesem Hintergrund sollten sich die Teams überlegen, wer am jeweiligen Seminar teilnimmt. Eine Teilnahme erfolgt durch schriftliche An- und Abmeldung bei den Projektpartnern. Jede Veranstaltung wird mit Hilfe eines kurzen Feedback-Bogens evaluiert. Die Organisation der Akademie erfolgt durch die TU Dortmund und die Fachhochschule Dortmund unter Einbindung der Partner des „InnoLab“.

5. Innovationsworkshops

„StartUP.InnoLab-Workshops“ sind Innovationsworkshops, die für jedes einzelne Team maßgeschneidert organisiert werden. Die ausführlichen strategischen Planungen sollten unter Nutzung des Rats der Mentoren und unter Einbindung der Laborleitung erfolgen.
Im Regelfall wird pro Team ein zweitägiger "StartUP.InnoLab-Workshop" angeboten. Der erste Teil ist ein Think Tank, in dem zentrale Elemente der Gründungsidee mit Hilfe von Kreativitätstechniken verifiziert und vertieft werden. Im zweiten Teil werden einzelne Teilbereiche der Geschäftsmodelle bewertet, die Ideenbündel mit der höchsten Erfolgswahrscheinlichkeit ausgewählt und konkrete Aktionspläne abgeleitet. Die Ideenbündel werden einer Plausibilitätsprüfung (Kriterien: Kundennutzen, Marktpotenzial, Machbarkeit und Profitabilität, Innovationsgrad) unterzogen. Anschließend wird überprüft, ob sich das Anforderungsprofil aus diesem speziellen Gründungs- bzw. Geschäftsmodell mit den persönlichen, zeitlichen und finanziellen Ressourcen und Zielen der Teams in Übereinstimmung bringen lässt. Der zweite Teil des Workshops dient auch der Evaluation der bisherigen Arbeit im „InnoLab“.

Die Organisation erfolgt unter Einbindung von assoziierten Partnern durch das TechnologieZentrumDortmund.

6. Der Finanzierungscoach

Viele Unternehmensgründungen und Jungunternehmen scheitern an der Finanzierung des Vorhabens. Dies liegt manchmal jedoch nicht an der Qualität des Kernvorhabens, sondern ist oftmals auch der Tatsache geschuldet, dass man sich zu spät mit dem Thema der Finanzierung und den damit verbundenen Anforderungen von Kapitalgebern auseinandersetzt. In diesem Zusammenhang gibt es im Rahmen des „InnoLab“ einen Finanzierungscoach, der den Teams als Ansprechpartner rund um das Thema Finanzierung zur Seite steht. Aufeinander aufbauend entwickelt der Coach gemeinsam mit den Teams in mehreren Veranstaltungen das passende Finanzierungskonzept und bietet interessierten Teilnehmern die Möglichkeit, in Gesprächen mit Investoren wertvolle Erkenntnisse zu sammeln. Den Abschluss dieses Bereiches bildet das Kapitalgeberforum, bei welchem alle Teams die Möglichkeit bekommen, ihre erarbeiteten Konzepte vor potenziellen Investoren zu präsentieren. Das Teilprojekt Finanzierung wird der Hochschule Hamm-Lippstadt koordiniert.

7. Die Teamergänzung

Häufig wird es Bedarf an Mitgründern, an Mitarbeitern oder auch an externer Unterstützung während der Laufzeit des „InnoLab“ geben. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden deshalb zu einem Akademie-Teamwochenende eingeladen. Zwei Aspekte stehen beim Teamwochenende im Mittelpunkt: zum einen der intensive Austausch aller aktuellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer untereinander kurz nach Beginn des Labors, um von den Lernkurven des jeweils anderen zu profitieren. Zum anderen ist die intensive Überprüfung des Produktes bzw. der Dienstleistung in einer frühen Phase ein wichtiger Faktor. Die Teilnehmer sind dazu verpflichtet, für eine vertrauliche Behandlung der ihnen dabei zur Verfügung gestellten Daten Sorge zu tragen. Insbesondere ist es ihnen untersagt, persönliche oder andere sensible Daten anderer Teilnehmerteams ohne deren Einverständnis an Dritte weiterzugeben. Sollten sich während der Laufzeit weitere Mitgründer finden, so ist eine Teilnahme am „InnoLab“ bzw. eine Nach-Nominierung von Personen möglich. Diese müssen ebenfalls die Teilnahmebedingungen akzeptieren.

8. Der Lab-Stammtisch ("Open-Table-Evening")

Der regelmäßig stattfindende Lab-Stammtisch soll es ermöglichen, sich mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und Gründungsinteressierten in lockerer Atmosphäre auszutauschen, um von den Erfahrungen des jeweils anderen zu profitieren. Hier bekommen Teams die Möglichkeit, sich in informellem Rahmen mit Gleichgesinnten über Ideen und Erlebnisse während der Gründung auszutauschen und das Netzwerk zu erweitern. Die Stammtische werden von der Wirtschaftsförderung Dortmund organisiert.

9. Tech StartUP Club

Erstmalig wird in der Region ein exklusiver Club erfolgreicher Technologieunternehmen gestartet, deren Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer sich in vertrauensvoller Atmosphäre zu wichtigen Aspekten beraten und austauschen können. Dazu werden auch erfahrenere Unternehmerinnen und Unternehmer aus vergangenen Projekten eingeladen. Die Veranstaltungen werden ergänzt durch hochkarätige Referenten, die durch ihre Vorträge weitere Impulse für das Wachstum setzen werden. Des Weiteren sind gemeinsame Besuche von Leitmessen geplant. Der Club wird von der Wirtschaftsförderung Dortmund organisiert.

10. Öffentlichkeitsarbeit

Das "StartUP.InnoLab" dient als „Boost“ für Startups und Jungunternehmen. Jedes Team stellt sich dazu mit einem Kurzportrait auf der Homepage des Labors www.startup-innolab.de vor. Außerdem beziehen die Projektpartner die teilnehmenden Teams in ihre Öffentlichkeitsarbeit aktiv ein und berichten z. B. über Fortschritte und Erfolge. Im Rahmen einer Auftakt- und Abschlussveranstaltung präsentieren sich die Teams den anderen Teams und Partnern sowie in Form einer kleinen Messe vor ausgewählten Gästen (Abschluss). Die Teilnehmenden erklären sich nach vorheriger Absprache zur Präsentation ihrer Idee im Rahmen der Veranstaltungen (z. B. Abschlussveranstaltung) und zur Mitwirkung an der Öffentlichkeitsarbeit bereit. Die Teilnehmenden erklären sich zudem mit der Veröffentlichung der von ihnen im Rahmen der Veranstaltungen erstellten Bilder und Videoaufzeichnungen einverstanden (z. B. im Rahmen der Akademie).

11. Mitwirkung der Teams

Das Gelingen des "StartUP.InnoLab" hängt von der partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller Beteiligten ab. Wir bitte daher die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur aktiven Mitwirkung in der Weise, dass Sollte ein Team den Teilnahmebedingungen bzw. den oben genannten Punkten nicht in angemessener Weise nachkommen oder gegen die Teilnahmebedingungen verstoßen, behalten sich die Projektpartner den Ausschluss des Teams aus dem "StartUP.InnoLab" vor.

Dortmund und westfälisches Ruhrgebiet, Februar 2018

gefördert durch:

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