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StartUP.InnoLab – Westfälisches Ruhrgebiet präsentiert zwölf innovative Geschäftsideen

Fotoquelle: Roland Kentrup

Auftaktveranstaltung im TechnologieZentrumDortmund

Auftaktveranstaltung für „StartUP.InnoLab – Westfälisches Ruhrgebiet“: Am Mittwoch, 25. April, präsentierten zwölf Gründerinnen- und Gründer-Teams ihre Geschäftsideen im TechnologieZentrumDortmund. Die Start-ups bilden ein breites Aufgabenspektrum ab, von Dienstleistungen bis hin zu High-Tech. Koordiniert wird das Projekt StartUP.InnoLab vom Centrum für Entrepreneurship & Transfer (CET) der TU Dortmund.

Zuvor hatte eine Experten-Jury aus einer Vielzahl von Bewerbungen die zwölf Gründungsideen ausgewählt. Kriterien waren, dass die innovativen Start-ups nicht älter als fünf Jahre sind und sehr hohes Wachstumspotenzial haben. Die Erfinderinnen und Erfinder sollen ein innovatives Produkt etablieren. Angesprochen waren auch Ausgründungs- bzw. Outsourcing-Projekte etablierter Unternehmen. Bewerben konnten sich Studierende, Absolventinnen und Absolventen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TU Dortmund, der FH Dortmund, der Hochschule Hamm-Lippstadt und der Forschungsinstitute der Region.

„Ich bin beeindruckt von der hohen Qualität der Bewerbungen und freue mich auf die erste Runde und die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern“, sagt Prof. Liening, Vorstand CET und Projektleiter „StartUP.InnoLab“. Das CET arbeitet dabei mit seinen vier Projektpartnern zusammen – der Wirtschaftsförderung Dortmund, dem TechnologieZentrumDortmund, der FH Dortmund und der Hochschule Hamm-Lippstadt. Weitere 18 assoziierte Partner unterstützen das Projekt.

Folgende Geschäftsideen wurden präsentiert:

• Die b.Fab GmbH, gegründet im Februar 2018, verfügt über eine patentierte Technologie zur Formiat-Bioökonomie.

• Caregaroo UG, gegründet im Dezember 2015, digitalisiert die Kinderbetreuung – webbasiert und per App.

• Die doks.innovation GmbH, ein Spin-Off des Fraunhofer-Instituts IML, arbeitet im Logistikbereich und führt bereits mehrere Pilotprojekte mit Global Playern der Logistik und Automobilindustrie durch.

• FilChange präsentiert flexibles 3D-Printing aus dem Maschinenbau der TU Dortmund. Ein zum Patent angemeldetes Filamentwechselsystem sorgt für einen unterbrechungs- und abfallfreien vollautomatisierten Druckprozess.

• Die HeraVita GmbH will Getränke mit einem patentierten Rezept erfrischender Gewürze auf den Markt bringen.

• Die LoyalGO, ein Spin-Off der Fakultät für Elektrotechnik- und Informationstechnik der TU Dortmund, will werbefinanzierten Ladesäulen für Elektrofahrzeuge zum Marktdurchbruch verhelfen.

• Network Insight beschäftigt sich mit Netzwerkanalysen in unterschiedlichen Industrien, um Influencer wissenschaftlich zu identifizieren. Partner sind bereits der Pfannenhersteller Fissler GmbH und die Ratgeberseite fragmutti.de.

• Serengene, ein Spin-Off der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie, arbeitet bei innovativen DNA-codierten Molekül- Bibliotheken bereits mit etablierten Pharmaunternehmen und Zulieferern zusammen.

• Ein Team des Instituts für Spanende Fertigung (ISF) der TU Dortmund entwickelt Simulationssoftware zur Optimierung von Fräsprozessen.

• Spacedatists aus der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund bietet Software-Entwicklungen und Dienstleistungen für die Stadt-, Quartiers- und Immobilienprojektentwicklung, für die kommunale Wirtschaftsförderung und ein digitales 3D-Immobilienportfolio.

• Die ViSenSys GmbH setzt auf intelligente Beobachter. Sie automatisiert Kameraaufzeichnungen bei Großveranstaltungen. Mit der Deutschen Bahn startet bereits ein Pilotprojekt.

• WIN-PORT bietet patentierte Lieferstationen für Paketdrohnen zum Empfangen und Versenden von Sendungen – direkt am Fenster. Erste Anwendungen in der Intralogistik großer Unternehmen gibt es bereits.

Das „InnoLab“ wird gefördert durch die Landesregierung und vom Europäischen Regionalfonds EFRE. Im Fokus des neuen Projekts in Dortmund und der Region Westfälisches Ruhrgebiet stehen vier Leitthemen: Energie, Mobilität und Umwelt, Biotechnologie und Life Sciences, Maschinenbau, Produktion und Logistik, sowie Informations- und Kommunikationstechnik.

Das „InnoLab“ umfasst sechs Teilprojekte, so genannte „Boost“-Bausteine, die die Teams in ihrer Entwicklung deutlich nach vorne bringen: Den Start-ups werden beispielsweise erfahrene Mentoren vermittelt und Seminare innerhalb einer neuen Innovationsakademie angeboten. Außerdem beraten die Partner jedes Team bei der Finanzierung und fördern die Start-ups individuell mit einem Innovationsworkshop.

 

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